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Gastbeitrag: Organisation im Pflegezimmer

Neulich war Familie Suckert bei uns. Schnell kam das Gespräch auf die Pflegezimmer-Organisation: wenn ein Kind einen hohen Pflegeaufwand hat, muss man sich ein System schaffen um alles unter zu bekommen. Hier stellt Familie Suckert ihres vor:

Von Jenni Suckert

Der ganze Arbeitsplatz ist unser alter Wickeltisch.

Für die einzelnen Pflegebereiche hab ich Kisten und farbige Nierenschalen.

So ist z.B. grün für die Spritzen.

Rot für die Hörgeräte

Blau zum Darmspülen

Und pink für die Stoma/Sondenpflege. Sämtliches dauerhafte benötigtes Pflegezubehör ist kompakt verpackt in einer Ikea Box

Die Ikea Boxen sind eine großartige Sache. In einer weiteren haben wir die Dauermedis (ohne Verpackung) griffbereit

Da unsere Maus noch ziemlich klein und dünn ist, passen ihr noch die Babywindeln. Somit fand ich dieses Wickelkörbchen aus dem Drogeriemarkt ne tolle Sache.

Danke Jenni für diesen Einblick!

Fußorthesen

Judiths Muskeln sind ziemlich schlapp. Dadurch kann sie nicht laufen. Somit belastet sie ihre Füße nicht richtig und mit den Jahren deutete sich eine Fehlstellung an. Damit diese nicht schlimmer wird, muss sie korrigiert werden. Außerdem braucht ihr Fuß, wenn er z. B. beim passiven Stehen im Stehtrainer belastet wird, mehr Halt. Das alles sind gute Gründe für die „Standardausrüstung für Kinder mit Bewegungsstörung“: Fußorthesen. Diese trägt sie tagsüber, darüber kommen spezielle Orthesenschuhe.

Und wie kommt das Kind an Orthesen?

  1. Der Orthopäde sagt: das Kind braucht Orthesen und stellt ein Rezept aus
  2. Das Rezept geht ins Sanitätshaus. Dort wird eine Kostenkalkulation gemacht und alles wird an die Krankenkasse geschickt.
  3. Die prüft. Und prüft. Und prüft. Nein. Bei Fußorthesen moppert die Barmer nicht 😉 und ziemlich zeitnah wird uns in der Regel eine Bewilligung zugeschickt.
  4. Dann kommt der Orthopädietechniker und los geht’s:

Die Füße werden mit Folie eingewickelt und eingegipst.

Wenn der Gips trocken ist, wird er aufgeschnitten und abgemacht.

Dann geht es in die Werkstatt, die folgenden Fotos wurden von J. Schickert der Firma OrthoVital gemacht (herzlichen Dank!):

Diese Tagorthesen bestehen aus zwei Teilen:

Auf YouTube gibt es ein Video, in dem man so etwa erahnen kann, welche Schritte zur Herstellung notwendig sind:

Gastbeitrag: wiederverwendbare Quetschbeutel

von Jenni Suckert:

Für alle Quetschbeutelliebhaber…. eine wunderbare Erfindung zum Selbstbefüllen. Egal ob Obst oder Mittagessen, einfach befüllen und füttern.Und sollten die Kids es nicht selbst leeren können, so passen auch da die Spritzenadapter drauf 😀

Bezugsquelle: https://www.amazon.de/dp/B0742KFBLS/ref=cm_sw_r_wa_awdo_t1_tObZDb3VE61CE

Gastbeitrag: Spielmöglichkeiten

Vor längerem rief ich auf, Gastbeiträge einzureichen. Frau Thiesbonenkamp-Maag hat mir daraufhin einen Beitrag geschickt. Vielen herzlichen Dank!!
Ich kopiere den Inhalt der Mails 1:1 hier her:

ich lese sehr gerne Ihren Blog und habe auch schon gute Anregungen erhalten.

Sie hatten nach „Spieltipps“ gefragt.

Meine Tochter konnte lange Zeit nur liegen beziehungsweise im Therapiestuhl sitzen. Wir haben dann einen mobilen Kleiderständer gekauft und Spielsachen daran gehangen. Zudem hatten wir einen Haken an der Decke, von der ein Ball zum Kicken herunterhing. Im Sommer findet es sie toll, wenn wir Wasser in den Matschtisch füllen und sie vom Rollstuhl aus ihre Füße darin baden kann.

Für andere Kinder könnte ich mir vorstellen, dass sie beispielsweise Kissen, Schlüsselanhänger etc. mit Wendepailetten toll finden.

und dann:

Sehr geehrte Frau Hawranke,
herzlichen Dank für Ihre E-Mail. Fotos von meiner Tochter, die mit diesen Sachen spielt, habe ich nicht. Ich kann Ihnen aber Links zu Produkten schicken.
Mir ist noch etwas eingefallen. Als meine Tochter bereits sitzen konnte, aber beim Baden Unterstützung brauchte, haben wir uns so einen ähnlichen Stuhl gekauft: https://www.ikea.com/de/de/p/bunsoe-kindersessel-aussen-gelb-30431475/
Herzliche Grüße
Julia Thiesbonenkamp-Maag